15. Januar 2018

Experten-Interview

Nachgefragt zum Thema Grippe

Der wichtigste Schutz vor Grippe ist die Grippeschutzimpfung, die jedes Jahr aufgefrischt werden sollte. Empfohlen wird die Impfung insbesondere Menschen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben oder für eine Grippeinfektion besonders anfällig sind. Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollten sich insbesondere chronisch Kranke, Personen ab 60 Jahren sowie Schwangere jedes Jahr impfen lassen, da diese Personengruppen ein erhöhtes Risiko für Komplikationen einer Grippeerkrankung haben. Für medizinisches Personal wird die Grippeimpfung ebenfalls empfohlen.

Einen zusätzlichen wichtigen und zugleich einfach umsetzbaren Schutz vor einer Grippeinfektion bietet gründliches, regelmäßiges und ausreichend langes Händewaschen mit Seife. Wer die Hände von Nase, Mund und Augen fernhält, schützt sich vor Infektionen - insbesondere, wenn keine Möglichkeit besteht, die Hände zu waschen. Zudem kann durch Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch das Risiko einer Ansteckung verringert werden.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zum Thema Prof. Dr. Martin Exner, den Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn, befragt.

Zum Interview mit Prof. Martin Exner auf Youtube

Die BZgA informiert zum Thema Grippeimpfung unter www.impfen-info.de/grippe und zum Schutz durch Hygiene auf www.infektionsschutz.de.