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12.02.2020

  • Wegen des Lieferengpasses beim Totimpfstoff gegen Gürtelrose konnte der Abstand von höchstens 6 Monaten zwischen den beiden Impfungen nicht eingehalten werden. Wie ist weiter vorzugehen?

  • Antwort von der Redaktion impfen-info.de

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) schreibt zu der Frage, was zu tun ist, wenn der empfohlene Impfabstand zwischen der ersten und zweiten Impfung gegen Gürtelrose (Herpes zoster) nicht eingehalten werden kann:

    „Kann für die zweite Impfung wegen mangelnder Impfstoffverfügbarkeit der maximale Abstand von 6 Monaten zur ersten Impfung nicht eingehalten werden, sollte die zweite Impfung umgehend bei Wiederverfügbarkeit des Impfstoffes nachgeholt werden.“ (https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Lieferengpaesse/Lieferengpaesse_node.html).

    Die Impfserie muss laut STIKO nicht neu begonnen werden (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Herpes_zoster/FAQ-Liste.html?nn=6917944).

     

    Lieferengpässe bei Impfstoffen kamen und kommen immer wieder vor. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein. Bei dem Herpes-zoster-Impfstoff ist die Situation insofern besonders, da im Frühjahr 2019 die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Empfehlung für die Impfung mit konkret diesem Impfstoff empfohlen hat und diese Empfehlung bei Ärztinnen/Ärzten und der Bevölkerung auf großes Interesse stieß.

     

    Weitere Informationen

    Das Robert Koch-Institut gibt entwickelt Handlungshinweise bei Lieferengpässen von Impfstoffen: www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Lieferengpaesse/Lieferengpaesse_node.html

    Die Bundesbehörde für die Zulassung von Impfstoffen, das Paul-Ehrlich-Institut, bietet eine Übersicht über die zurzeit nicht lieferbaren Impfstoffe auf ihrer Internetseite: www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoff-impfstoffe-fuer-den-menschen/lieferengpaesse/listen-lieferengpaesse-humanimpfstoffe/listen-node.html

     

     

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