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16.09.2011

  • Kann man trotz Impfung an Grippe erkranken?

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  • Antwort von der Redaktion impfen-info.de

    Die Grippe-Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz. Das kann verschiedene Gründe haben. Zum einen ist es möglich, dass man sich unbemerkt kurz vor oder nach der Impfung ansteckt. In diesen Fällen wäre zum Zeitpunkt der Ansteckung mit Grippe noch kein Impfschutz vorhanden oder noch nicht vollständig ausgebildet. Dies geschieht in der Regel etwa 10 bis 14 Tage nach der Impfung. Zum anderen werden häufig die trotz Impfung auftretenden Atemwegsinfekte (z. B. Erkältungen), die durch andere Erreger verursacht werden, irrtümlich für Grippe-Erkrankungen gehalten.

    Schließlich kommt es auch darauf an, wie gut die Voraussage für die Zusammensetzung des Impfstoffs war. Bei gesunden Erwachsenen ist bei einer guten Übereinstimmung von Impfstoff und der auftretenden Grippeviren die Schutzwirkung der Impfung meist gut. Bei einigen Personengruppen wie z. B. bei bestimmten chronisch Kranken und älteren Menschen kann sie jedoch reduziert sein, weil ihr Immunsystem nicht mehr so gut arbeitet. Dennoch können auch ältere Menschen ihr persönliches Risiko, an einer Grippe zu erkranken, durch die Impfung zumindest halbieren.

    Erkranken Geimpfte, so verläuft die Grippe jedoch meist milder. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass man sein Risiko, an der Grippe schwer zu erkranken, durch die Impfung erheblich verringern kann.

     

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