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Frage

19.03.2020

  • Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln trotz überstandener Krankheit?

  • Antwort von der Redaktion impfen-info.de


    Wer Masern, Mumps oder Röteln durchgemacht hat, ist danach sein Leben lang geschützt. Man überträgt die Krankheiten dann auch nicht. Eine Impfung wäre somit eigentlich nicht nötig.

    Oft bleibt jedoch eine Unsicherheit. Der Ausschlag anderer Krankheiten wird leicht mit dem Ausschlag bei Röteln oder Masern verwechselt. Die Krankheitszeichen von Mumps müssen auch nicht eindeutig sein. Daher wird zum Beispiel allen nach 1970 geborenen Erwachsenen (unabhängig davon, ob sie die Masern hatten oder nicht), eine Masern-Impfung empfohlen, wenn sie

      - noch nicht geimpft wurden,
      - in der Kindheit nur einmal geimpft wurden oder
      - nicht sicher sind, ob und wie häufig sie bereits geimpft wurden.

    Die Impfung erfolgt üblicherweise mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfstoff).

    Ein Bluttest kann zeigen, ob man ausreichend gegen Masern, Mumps und Röteln geschützt ist. Die Kosten für diesen Test müssen in der Regel selbst getragen werden. Wenn der Impfstatus unklar ist, sollten die Impfungen nachgeholt werden. Der Bluttest wird von der STIKO nicht empfohlen.

    Wer bereits erkrankt war oder eine Impfung gegen die Erkrankungen erhalten hat, kann trotzdem geimpft werden. Wenn man also nicht genau weiß, ob man geschützt ist oder nicht, sollte man sich wie von der STIKO empfohlen impfen lassen.

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