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Frage

17.12.2013

  • Warum ist es wichtig, sein Kind oder sich impfen zu lassen?

  • Antwort von der Redaktion impfen-info.de

    Tagtäglich kommen wir mit einer Vielzahl von Bakterien und Viren in Berührung. Die meisten beeinträchtigen uns nur wenig oder gar nicht. Daneben gibt es aber auch Erreger, die schwere, sogar lebensbedrohende Erkrankungen hervorrufen können. In vielen Fällen schützen Impfungen nicht nur die geimpfte Person selbst, sondern verhindern auch eine Ausbreitung der Krankheit in der Bevölkerung. Die so genannte ,,Herdenimmunität" ist besonders wichtig, um Menschen zu schützen, die selbst nicht geimpft werden können, etwa weil ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert.

    Keuchhusten zum Beispiel kann bei sehr jungen Säuglingen zu schwerer Atemnot führen. Die Impfung von Eltern und Kontaktpersonen schützt den Säugling vor einer Übertragung des Erregers, bevor die eigene Grundimmunisierung abgeschlossen ist (,,Kokonstrategie"). 

    Einen Überblick über empfohlene Standardimpfungen finden Sie im Impfkalender (http://www.impfen-info.de/service/infografiken/)

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  1. Wo erhalte ich einen neuen Impfausweis?

    In der Regel wird der Ausweis im Rahmen der ersten Impfung im Säuglingsalter vom Kinderarzt bzw. von der Kinderärztin ausgestellt. Er kann Ihnen aber auch in einer Arztpraxis oder beim Gesundheitsamt kostenlos ausgehändigt werden, wenn Sie geimpft...

  2. Muss die Impfung gegen HPV aufgefrischt werden?

    Die ersten beiden HPV-Impfstoffe wurden in den Jahren 2006 bzw. 2007 in Deutschland zugelassen. Aktuell kann noch zwar noch keine abschließende Aussage getroffen werden, ob der Impfschutz irgendwann aufgefrischt werden muss. Jedoch zeigen bisherige...

  3. Ich weiß nicht, ob ich bereits Windpocken hatte. Kann ich trotzdem gegen Gürtelrose geimpft werden?

    Fast alle in Deutschland aufgewachsenen Erwachsene ab einem Alter von 50 Jahren hatten irgendwann einmal die Windpocken. Es ist vor der Impfung gegen Gürtelrose mit dem Totimpfstoff daher nicht nötig, eine Windpocken-Erkrankung nachzuweisen.

    Ledigli...

  4. Wird die Impfung gegen Gürtelrose von der Krankenkasse bezahlt?

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose mit einem sogenannten Totimpfstoff seit Mitte Dezember 2018 für alle Personen ab einem Alter von 60 Jahren sowie für Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung ab...

  5. Warum wird nur der Totimpfstoff gegen Gürtelrose empfohlen?

    In Deutschland gibt es zwei verschiedene Impfstoffe gegen Gürtelrose: Ein sogenannter Lebendimpfstoff mit abgeschwächten Viren und ein Totimpfstoff, in dem nur Teile des Virus enthalten sind.

    Der empfohlene Totimpfstoff ist wirksamer und bietet...

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