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11.09.2018

  • Sind aluminiumhaltige Impfstoffe sicher?

  • Antwort von der Redaktion impfen-info.de

    Aluminiumsalze werden seit mehr als 80 Jahren in vielen Impfstoffen als Wirkverstärker eingesetzt – aktuell etwa in solchen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten oder Hepatitis A. Durch die Aluminiumsalze wird das Immunsystem auf die wirksamen Bestandteile des Impfstoffs besser aufmerksam. So kann eine Immunantwort hervorgerufen werden, die zu einem Schutz vor dem Krankheitserreger führt. Ohne diesen Zusatzstoff wäre die Impfung mit diesen Impfstoffen nicht so wirksam.

     

    Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat im Jahr 2015 die Sicherheit von Aluminium in Impfstoffen ausführlich bewertet (Arzneimittelbulletin 3/2015) und sieht keinen Anhaltspunkt, dass auf diesen Hilfsstoff verzichtet werden müsste.

     

    Verträglichkeit an der Einstichstelle

    An der Einstichstelle können durch die Aluminiumsalze im Impfstoff Verhärtungen (Knötchen unter der Haut) auftreten, aus denen sich selten Abszesse entwickeln. In der Regel heilen diese folgenlos wieder aus.

    In Verbindung mit aluminiumhaltigen Impfstoffen wurden sehr selten entzündliche Veränderungen der Muskulatur an der Einstichstelle beobachtet.

     

    Verträglichkeit für den ganzen Körper

    In den ersten beiden Lebensjahren, der Zeit mit den meisten Impfungen im Leben eines Menschen, gelangt durch Impfungen nur etwa so viel Aluminium in den Körper wie durch die Nahrung. Der Anteil von Aluminium, der nicht ausgeschieden wird, sondern im Körper zurückbleibt, ist zudem gering. Schätzwerte sprechen von einer lebenslang angehäuften Gesamtbelastung von etwa 35 (5 – 60) mg Aluminium. Impfstoffe tragen dazu schätzungsweise mit 0,5 mg bei.

    Laut den Bestimmungen des Europäischen Arzneibuchs (www.edqm.eu/en/news/european-pharmacopoeia) darf der Aluminiumgehalt 1,25 mg pro Impfdosis nicht überschreiten. Die in Europa zugelassenen Impfstoffe liegen mit 0,125 bis 0,82 mg Aluminium pro Impfdosis deutlich unter diesem Grenzwert. Das PEI kommt in seiner ausführlichen Bewertung zu dem Schluss, dass von Aluminiumsalzen in Impfstoffen keine Gefahr für Kinder oder Erwachsene ausgeht.

     

    Mehr über die Sicherheit von Impfstoffen lesen Sie beispielsweise auch beim Robert Koch-Institut (RKI) unter: www.rki.de/DE/Content/Service/Publikationen/Downloads/1053.pdf?__blob=publicationFile

     

    Oder beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI):

    www.pei.de/DE/infos/fachkreise/impfungen-impfstoffe/faq-antworten-impfkritische-fragen/impfung-aluminium/impfung-aluminium-node.html

     

    www.pei.de/DE/infos/fachkreise/impfungen-impfstoffe/faq-antworten-impfkritische-fragen/antworten-impfkritische-fragen-impfstoffe.html

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