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Frage

12.02.2022

  • Was ist ein PCR-Test und welche Rolle spielt er?

  • Antwort von der Redaktion impfen-info.de

    Der PCR-Test ist der „Goldstandard“, um eine akute Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachzuweisen. Da Antigen-Schnelltests und Antigen-Selbsttests weniger zuverlässig sind, wird ein positives Ergebnis im Antigen-Schnelltest oder Antigen-Selbsttest in der Regel durch den zuverlässigeren PCR-Test bestätigt. Bei hohen Infektionsraten (Inzidenzen) zeigt ein positives Antigentestergebnis in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle eine Infektion korrekt an. Ein positives Ergebnis muss daher nicht immer mit dem PCR-Test bestätigt werden.

    Der PCR-Test beruht auf der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion (englisch polymerase chain reaction, PCR). Bei dieser Nukleinsäureamplifikationstechnik (NAT) wird die Erbsubstanz des Virus in der Probe vervielfältigt, sodass diese nachgewiesen werden kann.

    Für den PCR-Test wird durch medizinisches Personal in der Regel ein Abstrich von der Rachenwand (durch den Mund) und/oder aus dem Nasen-Rachenraum (durch die Nase) entnommen. Wird die Probe im Labor ausgewertet, dauert es ein bis zwei Tage, bis nach Probenentnahme das Ergebnis vorliegt. Bei starker Überlastung der Labore kann es länger dauern.

    Daneben gibt es PCR-Tests, die kurzfristig vor Ort (Point of Care, PoC) ausgewertet werden können (PoC-NAT-Tests). Sie werden beispielsweise in Notaufnahmen oder Ambulanzen eingesetzt (siehe auch Frage „Was sind PoC-NAT-Tests (PoC-PCR-Tests) und wofür werden sie eingesetzt?“).

    Weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite „PCR-Test: Goldstandard unter den Corona-Tests“.

Aktuelle Antworten zu den neusten Fragen

  1. Sollen ältere Menschen wirkverbesserte Grippeimpfstoffe erhalten?

    Ältere Menschen zeigen oft eine geringere Reaktion auf eine Impfung, so dass die Grippeimpfung weniger wirksam sein kann als bei jüngeren Erwachsenen. Deshalb wurden in ihrer Wirkung verstärkte (sogenannte adjuvantierte) Grippeimpfstoffe und…

  2. Warum sollten sich ältere Menschen gegen Grippe impfen lassen?

    Mit zunehmendem Alter kann die Leistungsfähigkeit des menschlichen Abwehrsystems abnehmen, so dass Infektionen wie die Grippe bei älteren Menschen schwer verlaufen können. Auch haben ältere Erwachsene ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und…

  3. Warum sollten sich Menschen mit Grunderkrankungen jährlich gegen Grippe impfen lassen?

    Eine Grippeerkrankung kann den Körper stark belasten – unter anderem durch hohes Fieber oder eine Lungenentzündung. Studien zeigen, dass Menschen mit Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, schwer oder lebensbedrohlich an einer Grippe zu…

  4. Wird durch die Grippeimpfung der werdenden Mutter auch das Kind geschützt?

    Ja. Durch die Impfung der Mutter werden Antikörper auf das ungeborene Kind weitergegeben, so dass der Säugling in den ersten Lebensmonaten vor der Grippe weitgehend geschützt ist. In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden, dass sowohl die…

  5. Darf die Grippeimpfung zusammen mit der COVID-19-Impfung erfolgen?

    Ja. Die COVID-19-Impfung kann gleichzeitig mit anderen sogenannten Totimpfstoffen verabreicht werden. Die Impfung soll jeweils an unterschiedlichen Gliedmaßen erfolgen.

    Unter der Voraussetzung, dass eine Indikation zur Impfung sowohl gegen Grippe als…

Es gibt zurzeit sehr viele offene Fragen rund um die Übertragung, Erkrankungsdauer und Schutzmöglichkeiten vor dem Coronavirus SARS-CoV-2, für die es aufgrund der Neuartigkeit des Erregers noch keine hinreichend wissenschaftlich gesicherten Daten bzw. Studien gibt. Was jeweils aktueller Wissenstand ist, finden Sie in unseren umfassenden FAQs, die regelmäßig aktualisiert werden. Daher nutzen Sie gerne unsere FAQs zu Ihrer Information.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an infektionsschutz@bzga.de.

Bitte beachten Sie dabei, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) keine klinische Einrichtung ist. Deshalb bieten wir keine individuelle medizinische Beratung, keine Empfehlungen zu Diagnosen und Therapie an. Für eine medizinische Beratung sind viele Faktoren von Bedeutung, die nur im persönlichen Kontakt mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt oder dem örtlichen Gesundheitsamt angemessen berücksichtigt werden können.