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Zum Tag Keuchhusten (Pertussis) sind folgende FAQ vorhanden:

  1. Kann in einer Impfserie zwischen verschiedenen Kinderimpfstoffen gewechselt werden?

    Normalerweise sollen Impfserien mit dem gleichen Impfstoff durchgeführt werden. Dies gilt vor allem bei der Grundimmunisierung (erster Aufbau eines Impfschutzes gegen die jeweiligen Erreger).

    Bei Lieferengpässen von Impfstoffen kann es unter Umständen jedoch sinnvoll sein, von dieser Regel...

  2. Keuchhusten: Bin ich als Erwachsener überhaupt gefährdet?

    Ja. Seit einigen Jahren tritt Keuchhusten (Pertussis) immer häufiger auch bei Erwachsenen auf. Noch 1995 betraf Keuchhusten schwerpunktmäßig Jugendliche, im Jahr 2009 lag das durchschnittliche Alter eines Keuchhusten-Patienten bei 42 Jahren.

    Allen Erwachsenen wird eine einmalige Impfung gegen...

  3. Warum ist es wichtig, sein Kind oder sich impfen zu lassen?

    Tagtäglich kommen wir mit einer Vielzahl von Bakterien und Viren in Berührung. Die meisten beeinträchtigen uns nur wenig oder gar nicht. Daneben gibt es aber auch Erreger, die schwere, sogar lebensbedrohende Erkrankungen hervorrufen können. In vielen Fällen schützen Impfungen nicht nur die geimpfte...

  4. Darf erneut gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und ggf. Kinderlähmung geimpft werden, wenn die letzte Impfung weniger als 5 Jahre zurückliegt?

    Ja. Neuere Studien haben gezeigt, dass auch schon 18 Monate oder sogar nur einen Monat nach der letzten Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und ggf. Kinderlähmung (Polio) erneut geimpft werden kann. Die Impfreaktionen und Nebenwirkungen unterscheiden sich nicht wesentlich...

  5. Kann die Impfung eine Keuchhusten-Erkrankung auslösen?

    Nein. Der Impfstoff enthält unschädlich gemachte Gifte der Erreger und andere ausgewählte Teile des Bakteriums, gegen die die Körperabwehr aktiv werden soll. Eine Keuchhusten-Erkrankung ist dadurch nicht möglich.

  6. Übertragen sich Antikörper gegen Pertussis von der Mutter auf das Neugeborene?

    Nein. Anders als bei vielen anderen Abwehrkörpern überträgt sich der Pertussis-Schutz nicht im Mutterleib auf das Kind. Das Neugeborene ist also nicht gegen Keuchhusten geschützt. 

  7. Verursacht die Keuchhusten-Impfung Hirnschäden?

    Nein. In den 70er Jahren hatten einige Mediziner den Verdacht, der damals verwendet ,,Ganzkeimimpfstoff", der ganze abgetötete Keuchhusten-Bakterien enthielt, könnte für seltene Hirnschäden bei Säuglingen verantwortlich sein. Die Keuchhusten-Impfung wurde damals vorsichtshalber ausgesetzt. Der...

  8. Warum erkranken heutzutage häufiger Erwachsene an Keuchhusten?

    Vor Einführung der Impfung (1955) starben in Deutschland jedes Jahr mehrere Tausend Kinder an einer Infektion mit Keuchhusten. Der Erreger zirkulierte ständig in der Bevölkerung. Seitdem sind die hohen Erkrankungs- und Todeszahlen stark zurückgegangen und auch der Erreger zirkuliert seltener. Aber...

  9. Wer sollte sich gegen Keuchhusten (Pertussis) impfen lassen, um Säuglinge zu schützen?

    Neugeborene erhalten keinen ausreichenden Nestschutz gegen Keuchhusten von der Mutter. Bis es selbst geimpft werden kann, erhält es dadurch Schutz, dass seine Kontaktpersonen geimpft sind. Speziell vor einer Schwangerschaft sollte überprüft werden, ob ein Impfschutz gegen Keuchhusten besteht. Dies...

  10. Wie kann man Keuchhusten (Pertussis) bei Erwachsenen erkennen?

    Keuchhusten ist im Erwachsenenalter nur schwer anhand der Symptome zu erkennen. Relativ typisch sind der langwierige Verlauf über mehrere Wochen bis Monate hinweg mit quälenden Hustenattacken. Nur eine Laboruntersuchung auf Antikörper gegen eines der Gifte, die die Erreger ausscheiden...

Aktuelle Antworten zu den neuesten Fragen im Pool

  1. Sind aluminiumhaltige Impfstoffe sicher?

    Aluminiumsalze werden seit mehr als 80 Jahren in vielen Impfstoffen als Wirkverstärker eingesetzt – aktuell etwa in solchen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten oder Hepatitis A. Durch die Aluminiumsalze wird das Immunsystem auf die wirksamen...

  2. Gibt es Impfungen ohne Spritze?

    Die meisten Impfstoffe werden mit einer Spritze in einen Muskel oder seltener nur unter die Haut verabreicht. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel die Schluckimpfung gegen Rotaviren (empfohlen für alle Säuglinge ab dem Alter von 6 Wochen) oder die...

  3. Wie wird jedes Jahr der sich angeblich immer ändernde Grippevirus schon vorab (vor dem Winter) aus der Naur extrahiert um die Impfung zu ermöglichen? Bin ich der einzige der darin ein logisches Problem hat? Wird die Änderung vorrausberechnet??

    Die Zusammenstellung des Grippeimpfstoffes ist das Ergebnis weltweiter Überwachung der auftretenden Grippeviren. Es ist tatsächlich eine „Vorausberechnung“, welche Virusvarianten wahrscheinlich auftreten werden. Wie bei allen Wahrscheinlichkeiten ist...

  4. Mein Arzt sagte mir letztens, dass ich keine weitere Schutzimpfung gegen Poliomyelitis mehr bräuchte, da ich bereits insgesamt 4 Impfungen erhalten habe. Stimmt es, dass diese vier Impfungen ausreichen?

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut sieht Erwachsene als ausreichend immunisiert an, wenn

    • sie im Säuglings- oder Kleinkindalter eine vollständige Grundimmunisierung und im Jugendalter (oder später) mindestens eine...

  5. Warum ist der Impfstoff, den ich brauche, zurzeit nicht lieferbar? Und was kann ich jetzt machen?

    Lieferengpässe bei Impfstoffen kamen und kommen immer wieder vor. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein.

    • Die Herstellung einer Impfstoff-Charge kann je nach Impfstoff bis zu mehreren Jahren dauern. Im Verlauf der Produktion finden...

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