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Zum Tag Röteln sind folgende FAQ vorhanden:

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  1. Warum sollte man vor so genannten Kinderkrankheiten wie Masern geschützt sein?

    Masern, Mumps oder auch Röteln werden landläufig als ,,Kinderkrankheit" bezeichnet. Dies liegt daran, dass diese Krankheiten hoch ansteckend sind, so dass früher die meisten Menschen bereits als Kind daran erkrankten. Ohne Immunschutz werden aber auch Erwachsene krank und haben sogar häufig einen...

  2. Gibt es heute noch ein Röteln-Risiko in der Schwangerschaft?

    Vor Einführung der Impfung waren 10 bis 15 Prozent aller Schwangeren nicht immun gegen Röteln. Durch das Impfen hat sich diese Zahl verringert. Heute sind geschätzt etwa 8 % der Schwangeren ohne Schutz. Seit 2001 werden bis zu drei sogenannte Rötelnembryopathien pro Jahr gemeldet. Experten gehen...

  3. Wie häufig sind Röteln in Deutschland?

    Nach Einführung der Impfung haben die Rötelnfälle in Deutschland abgenommen. Trotzdem erkranken heute noch Menschen an Röteln und Ungeborene an der so genannten Rötelnembyropathie.  Bisher waren Röteln nur in der DDR und später in den neuen östlichen Bundesländern meldepflichtig. Hier wurden seit...

  4. Einzel- oder Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln?

    Gegen Mumps und gegen Röteln gibt es keinen Einzel-Impfstoff. Daher erfolgt eine gleichzeitige Impfung gegen Mumps, Röteln und Masern. Durch den Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln (und gegebenenfalls Windpocken) kann mit einem Impfstoff gleich mehreren Krankheiten vorgebeugt werden,...

  5. Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln trotz überstandener Krankheit?


    Wer Masern, Mumps oder Röteln durchgemacht hat, ist danach sein Leben lang geschützt. Man überträgt die Krankheit dann auch nicht. Eine Impfung wäre dann eigentlich nicht nötig.

    Oft bleibt jedoch eine Unsicherheit. Der Ausschlag anderer Krankheiten wird leicht mit dem Ausschlag bei Röteln oder Masern...

  6. Warum sollen Jungs gegen Röteln geimpft werden?

    Jungs bräuchten für sich selbst weniger dringend eine Röteln-Impfung. Ungeschützt können sie aber jede schwangere Frau in ihrer näheren Umgebung gefährden, bei denen eine Rötelnerkrankung schwerwiegende Folgen hat. Im Erwachsenenalter kann die Ansteckungsgefahr auch die eigene Frau beziehungsweise...

  7. Sind Röteln eine Kinderkrankheit?

    Nein. Röteln werden zwar fälschlicherweise häufig als ,,Kinderkrankheit" bezeichnet. Das hat seinen Grund jedoch nur in der leichten Übertragung der Erreger: Da Röteln sehr ansteckend sind, erkrankten vor Einführung der Impfung fast alle bereits im Kindesalter. Auch in den letzten 10 Jahren wurden...

  8. Warum wird zweimal gegen Masern-Mumps-Röteln geimpft?

    Kindern und Jugendlichen werden zwei MMR-Impfungen empfohlen, da zwischen 5 und 10 von 100 Geimpften durch die erste Impfung nicht ausreichend geschützt werden. Durch die zweite Impfung können bis zu 99 von 100 Personen einen Impfschutz aufbauen.

  9. Darf mein Kind gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft werden, obwohl ich schwanger bin und keinen Schutz habe?

    Ja. Die Impfviren gehen nicht auf andere Personen über. Außerdem schützt es Sie vor Ansteckung, wenn die Menschen in Ihrer Umgebung geimpft sind.

  10. Kann bei Allergie gegen Hühnereiweiß mit Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff geimpft werden?

    Wenn Sie gegen Hühnereiweiß allergisch sind, können Sie dennoch in der Regel die MMR-Impfung erhalten.

    Die MMR-Impfung enthält Spuren von Hühnereiweiß. Daher gibt es gelegentlich das Gerücht, Allergiker sollten sich nicht gegen MMR impfen lassen.

    Das Hühnereiweiß im Impfstoff ist jedoch nicht das...

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Aktuelle Antworten zu den neuesten Fragen im Pool

  1. Wo erhalte ich einen neuen Impfausweis?

    In der Regel wird der Ausweis im Rahmen der ersten Impfung im Säuglingsalter vom Kinderarzt bzw. von der Kinderärztin ausgestellt. Er kann Ihnen aber auch in einer Arztpraxis oder beim Gesundheitsamt kostenlos ausgehändigt werden, wenn Sie geimpft...

  2. Muss die Impfung gegen HPV aufgefrischt werden?

    Die ersten beiden HPV-Impfstoffe wurden in den Jahren 2006 bzw. 2007 in Deutschland zugelassen. Aktuell kann noch zwar noch keine abschließende Aussage getroffen werden, ob der Impfschutz irgendwann aufgefrischt werden muss. Jedoch zeigen bisherige...

  3. Ich weiß nicht, ob ich bereits Windpocken hatte. Kann ich trotzdem gegen Gürtelrose geimpft werden?

    Fast alle in Deutschland aufgewachsenen Erwachsene ab einem Alter von 50 Jahren hatten irgendwann einmal die Windpocken. Es ist vor der Impfung gegen Gürtelrose mit dem Totimpfstoff daher nicht nötig, eine Windpocken-Erkrankung nachzuweisen.

    Ledigli...

  4. Wird die Impfung gegen Gürtelrose von der Krankenkasse bezahlt?

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose mit einem sogenannten Totimpfstoff seit Mitte Dezember 2018 für alle Personen ab einem Alter von 60 Jahren sowie für Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung ab...

  5. Warum wird nur der Totimpfstoff gegen Gürtelrose empfohlen?

    In Deutschland gibt es zwei verschiedene Impfstoffe gegen Gürtelrose: Ein sogenannter Lebendimpfstoff mit abgeschwächten Viren und ein Totimpfstoff, in dem nur Teile des Virus enthalten sind.

    Der empfohlene Totimpfstoff ist wirksamer und bietet...

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