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Zum Tag Säuglinge sind folgende FAQ vorhanden:

  1. Sind aluminiumhaltige Impfstoffe sicher?

    Aluminiumsalze werden seit mehr als 80 Jahren in vielen Impfstoffen als Wirkverstärker eingesetzt – aktuell etwa in solchen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten oder Hepatitis A. Durch die Aluminiumsalze wird das Immunsystem auf die wirksamen Bestandteile des Impfstoffs besser aufmerksam. So kann...

  2. Kann in einer Impfserie zwischen verschiedenen Kinderimpfstoffen gewechselt werden?

    Normalerweise sollen Impfserien mit dem gleichen Impfstoff durchgeführt werden. Dies gilt vor allem bei der Grundimmunisierung (erster Aufbau eines Impfschutzes gegen die jeweiligen Erreger).

    Bei Lieferengpässen von Impfstoffen kann es unter Umständen jedoch sinnvoll sein, von dieser Regel...

  3. Sind Schäden des ungeborenen Kindes durch Influenzaimpfung der Mutter im letzten Trimenon bekannt?

    Allgemein empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung gegen saisonale Grippe (Influenza) insbesondere Schwangeren ab dem zweiten Trimenon. Falls bei der Schwangeren eine Grunderkrankung – wie beispielsweise Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck – bekannt ist, sollte die Impfung gegen...

  4. Wie lange hält bei Babys der Nestschutz gegen Masern?

    Eine Mutter, die durch Impfung oder durchgemachter Krankheit gegen Masern immun ist, gibt Antikörper an das Kind weiter. Die Antikörper werden im Laufe der ersten Lebensmonate abgebaut. Man weiß nicht sicher, wie lange das im Einzelfall dauert. Manche Kinder sind schon nach drei Monaten ohne Schutz,...

  5. Kann mein Kind trotz Rotaviren-Impfung an Durchfall erkranken?

    Die Impfung bietet ausschließlich Schutz vor Durchfallerkrankungen, die durch Rotaviren ausgelöst werden. Rotaviren können bei Säuglingen und kleinen Kindern schwere Brechdurchfälle hervorrufen, die nicht selten im Krankenhaus behandelt werden müssen. Die Impfung schützt jedoch nicht vor...

  6. Was ist eine Darmeinstülpung (Invagination) nach einer Rotavirenimpfung?

    Eine Darmeinstülpung ist eine sehr seltene Nebenwirkung, die nach einer Rotaviren-Impfung auftreten kann (etwa 1 bis 2 zusätzliche Fälle pro 100.000 geimpfte Kinder). Sollten in der ersten Woche nach der Schluckimpfung jedoch starke Bauchschmerzen, anhaltendes Erbrechen und /oder blutige Stühle...

  7. Wer übernimmt die Kosten für die Rotaviren-Impfung?

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Rotaviren-Impfung für alle Säuglinge seit Juli 2013. Diese Empfehlung ist Grundlage für die Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der den Umfang von Schutzimpfungen als Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung...

  8. Darf ich mein Kind nach der Rotavirus-Impfung stillen?

    Ja. Es wird jedoch vorsorglich empfohlen, etwa 1 Stunde vor und 1 Stunde nach der Schluckimpfung nicht zu stillen, da dies möglicherweise die Wirksamkeit der Impfung beeinflussen könnte. In diesem Zeitraum sollte eventuell auf die Gabe anderer Flüssigkeiten ausgewichen werden. 

  9. Herdenimmunität: Was ist das?

    Durch Impfungen schützt man sich in erster Linie natürlich selbst vor den ansteckenden Krankheiten. Doch es gibt auch Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Für manche Impfungen sind Babys beispielsweise noch zu jung, andere Menschen können aufgrund einer chronischen Erkrankung die eine oder...

  10. Wer sollte sich gegen Keuchhusten (Pertussis) impfen lassen, um Säuglinge zu schützen?

    Neugeborene erhalten keinen ausreichenden Nestschutz gegen Keuchhusten von der Mutter. Bis es selbst geimpft werden kann, erhält es dadurch Schutz, dass seine Kontaktpersonen geimpft sind. Speziell vor einer Schwangerschaft sollte überprüft werden, ob ein Impfschutz gegen Keuchhusten besteht. Dies...

Aktuelle Antworten zu den neuesten Fragen im Pool

  1. Ich weiß nicht, ob ich bereits Windpocken hatte. Kann ich trotzdem gegen Gürtelrose geimpft werden?

    Fast alle in Deutschland aufgewachsenen Erwachsene ab einem Alter von 50 Jahren hatten irgendwann einmal die Windpocken. Es ist vor der Impfung gegen Gürtelrose mit dem Totimpfstoff daher nicht nötig, eine Windpocken-Erkrankung nachzuweisen.

    Ledigli...

  2. Wird die Impfung gegen Gürtelrose von der Krankenkasse bezahlt?

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose mit einem sogenannten Totimpfstoff seit Mitte Dezember 2018 für alle Personen ab einem Alter von 60 Jahren sowie für Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung ab...

  3. Warum wird nur der Totimpfstoff gegen Gürtelrose empfohlen?

    In Deutschland gibt es zwei verschiedene Impfstoffe gegen Gürtelrose: Ein sogenannter Lebendimpfstoff mit abgeschwächten Viren und ein Totimpfstoff, in dem nur Teile des Virus enthalten sind.

    Der empfohlene Totimpfstoff ist wirksamer und bietet...

  4. Kann ich gleichzeitig gegen Gürtelrose und Grippe geimpft werden?

    Ja, die Impfung gegen Gürtelrose mit dem empfohlenen Totimpfstoff kann gleichzeitig mit einem inaktivierten Grippeimpfstoff ohne Wirkverstärker (Adjuvanz) gegeben werden. Zur zeitgleichen Impfung mit anderen Impfstoffen liegen bisher keine...

  5. Muss die Gürtelrose-Impfung aufgefrischt werden?

    Wie lange der Impfschutz nach Impfung mit dem Totimpfstoff anhält, ist noch Gegenstand der Forschung. Bisherige Ergebnisse zeigen aber, dass der Impfschutz gegen Gürtelrose nach vier Jahren nur leicht abnimmt (von 98 auf 88 Prozent). Weitere Studien...

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