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Zum Tag FSME sind folgende FAQ vorhanden:

  1. Ich möchte bergwandern/klettern. Bis in welche Höhe muss ich mit Zecken rechnen?

    Bis zu einer Höhe von 1.000 Metern gibt es noch relativ viele Zecken. Mittlerweile wurden infizierte Zecken jedoch auch schon in Höhenlagen bis zu 1.500 Metern (Studien in der Slowakei und Österreich) gefunden. In größeren Höhen gibt es in der Regel weniger Zecken. Dort können sich die Zecken vor...

  2. Ist eine FSME-Impfung in der Schwangerschaft möglich?

    In der Schwangerschaft kann – wenn es dringend notwendig ist – mit so genannten inaktivierten Impfstoffen wie dem gegen FSME geimpft werden. Es sei denn, andere Gründe sprechen dagegen. In jedem Fall sollte die Impfung mit der Ärztin bzw. dem Arzt besprochen werden.

    Im Normalfall wird empfohlen,...

  3. Schützt mich die FSME-Impfung auch im Urlaub im Ausland?

    Die FSME-Impfung schützt vor der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) im In- und Ausland. FSME kommt in vielen europäischen Ländern, besonders in Mittel-, Ost- und Südosteuropa vor (www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-erwachsene/fsme-fruehsommer-meningoenzephalitis/infektion/). Die...

  4. In welchem Abstand sollte eine FSME-Impfung aufgefrischt werden?

    Zum Aufbau des Impfschutzes gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) sind drei Impfungen erforderlich. Bei fortbestehendem Ansteckungsrisiko wird eine erste Auffrischung des Impfschutzes nach drei Jahren empfohlen. Die nachfolgenden Auffrischungen sollten dann alle fünf Jahre erfolgen. Da das...

  5. Ab welchem Alter können Kinder gegen FSME geimpft werden?

    Da Kinder gern in der Natur spielen, ist für sie das Risiko größer, von einer Zecke gestochen zu werden. Allerdings verläuft die FSME bei Kindern meist leichter als bei Jugendlichen und Erwachsenen. Kinder können ab dem ersten Geburtstag geimpft werden. Bei Kindern unter drei Jahren kann es durch...

  6. Wie entfernt man eine Zecke?

    Zecken sollte man möglichst schnell mit einer Pinzette oder einem speziellen Zeckenentfernungsinstrument gerade herausziehen. Es ist gut, wenn man darauf achtet, dass der Körper der Zecke möglichst nicht gequetscht wird, da sonst Krankheitserreger aus der Zecke in die Stichstelle hereingedrückt...

  7. Kann man sich auch noch nach einem Zeckenstich durch eine Impfung schützen?

    Eine nachträgliche Impfung nach einem Zeckenstich wird nicht empfohlen, da sie eine Infektion mit den FSME-Viren sehr wahrscheinlich nicht verhindern kann.

  8. Sollte der Impfschutz gegen FSME durch eine Blutuntersuchung kontrolliert werden?

    Nur für Personen mit einer gestörten Immunabwehr sowie für ältere Menschen (ab 50 Jahre) wird empfohlen, den Impfschutz ein bis zwei Monate nach der zweiten Teilimpfung zu überprüfen. (Wurde nach dem Schnellschema geimpft, erfolgt die Blutuntersuchung nach der dritten Teilimpfung.) Erweist sich die...

  9. Können alle Zecken in FSME-Risikogebieten das Virus übertragen?

    Glücklicherweise sind auch in Risikogebieten nicht alle Zecken von dem FSME-Virus befallen. Je nach Region kann etwa jede tausendste bis jede zwanzigste Zecke die Krankheit übertragen. Nach dem Stich einer infizierten Zecke treten bei einem knappen Drittel der gestochenen Menschen...

  10. Muss ich Impfungen selbst bezahlen?

    Alle Impfungen, die von der STIKO in einem bestimmten Alter oder in einer bestimmten Situation (z.B. gesundheitlicher Zustand) empfohlen werden, werden von den Krankenkassen bezahlt, bzw. bei berufsbedingten Impfungen auch vom Arbeitgeber. Einige Impfungen, zum Beispiel gegen die von Zecken...

Aktuelle Antworten zu den neuesten Fragen im Pool

  1. Ich weiß nicht, ob ich bereits Windpocken hatte. Kann ich trotzdem gegen Gürtelrose geimpft werden?

    Fast alle in Deutschland aufgewachsenen Erwachsene ab einem Alter von 50 Jahren hatten irgendwann einmal die Windpocken. Es ist vor der Impfung gegen Gürtelrose mit dem Totimpfstoff daher nicht nötig, eine Windpocken-Erkrankung nachzuweisen.

    Ledigli...

  2. Wird die Impfung gegen Gürtelrose von der Krankenkasse bezahlt?

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose mit einem sogenannten Totimpfstoff seit Mitte Dezember 2018 für alle Personen ab einem Alter von 60 Jahren sowie für Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung ab...

  3. Warum wird nur der Totimpfstoff gegen Gürtelrose empfohlen?

    In Deutschland gibt es zwei verschiedene Impfstoffe gegen Gürtelrose: Ein sogenannter Lebendimpfstoff mit abgeschwächten Viren und ein Totimpfstoff, in dem nur Teile des Virus enthalten sind.

    Der empfohlene Totimpfstoff ist wirksamer und bietet...

  4. Kann ich gleichzeitig gegen Gürtelrose und Grippe geimpft werden?

    Ja, die Impfung gegen Gürtelrose mit dem empfohlenen Totimpfstoff kann gleichzeitig mit einem inaktivierten Grippeimpfstoff ohne Wirkverstärker (Adjuvanz) gegeben werden. Zur zeitgleichen Impfung mit anderen Impfstoffen liegen bisher keine...

  5. Muss die Gürtelrose-Impfung aufgefrischt werden?

    Wie lange der Impfschutz nach Impfung mit dem Totimpfstoff anhält, ist noch Gegenstand der Forschung. Bisherige Ergebnisse zeigen aber, dass der Impfschutz gegen Gürtelrose nach vier Jahren nur leicht abnimmt (von 98 auf 88 Prozent). Weitere Studien...

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