Hepatitis-B-Impfung bei Jugendlichen

Krankheitsbild und Ansteckungsgefahr bei Hepatitis B

Hepatitis-B-Viren können sich in allen Körperflüssigkeiten befinden und werden hauptsächlich auf sexuellem Weg übertragen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass im Jugendalter – wenn die Sexualpartner häufig wechseln – ein sicherer Schutz gegen Hepatitis B besteht. Wenn Schwangere infiziert sind, können sie die Infektion während der Schwangerschaft und Geburt auf das Kind übertragen.

Ein bis sechs Monate nach der Ansteckung bekommen zwei Drittel der Infizierten grippeähnliche Symptome, die von Übelkeit und Erbrechen begleitet sein können. Das typische Symptom der Gelbsucht, eine gelbe Verfärbung der Haut, das von vielen Menschen mit einer Leberentzündung in Verbindung gebracht wird, tritt nur bei einem Drittel der Erkrankten auf. Die Hepatitis B kann mit schweren Krankheitszeichen verlaufen und heilt manchmal erst nach Monaten aus, oder wird sogar chronisch.

Eine Hepatitis-B-Infektion kann nur eingeschränkt mit speziellen Medikamenten, die die Viren hemmen, behandelt werden.

Ebenso wie die akute Infektion wird auch eine chronische Infektion häufig zunächst nicht bemerkt, weil die Symptome sehr unauffällig sein können. Trotzdem wird die Leber zunehmend geschädigt und die Infektion kann an andere Menschen weitergegeben werden.